Dienstag, 12. Februar 2013

Tschuk-tschuk




Als ich in sehr jungen Jahren im Dienste einer Bodenbelagsfirma stand, gab es einen uns im wahrsten Sinne des Wortes vorgesetzten Verkaufsleiter. Der Herr aus deutschen Landen sass bei Anwensenheit in der Firma  in einem Glaskobel und überwachte unsere Tätigkeit. Manchmal trat er heraus und gab ein Histörchen zum Besten. Meine Erinnerung ist dieses „tschuk-tschuk“: seine Frau sei eine gute Köchin, sagte er, tschuk-tschuk in die Röhre und fertig.
Heute, Faschingdienstag, herrscht in Wien Wetter, wo man keinen Hund vor die Türe jagt, da gibt es, was ist im Kühlschrank ist.

Fertig von gestern haben wir ein Gemüsesüppchen


im Bodum Glas serviert schaut es klasse aus, wenn man den Rand nicht anpatzt!

Es gibt also heute eine tschuk-tschuk Quiche, die wirklich, abgesehen von der Backzeit,  tschuk-tschuk fertig ist  und mir schon beim Kochen schmeckte.
Die Camembert-Eckerln sind wohl in meinem Kühlschrank, aber nicht auf meinem Mist gewachsen, meine liebe Blogfreundin Gerlinde hat mich dazu ermutigt.


So geht es: eine Schüssel mit den Resten der Bolognese-Fleischsosse, Blätterteig, Sauerrahm, Eier, 2 Eckerln Camembert





Blätterteig in die Form legen, Eier-Rahm Masse eingiessen, Bröckerln von der im Kühlschrank festgewordenen Sauce wie bei einem Obstkuchen drauflegen


 Tschuk, tschuk in die Röhre und zuschauen, wie es Farbe nimmt (dauert mindestens 40 Minuten)





Weil es draussen so schiach ist, belohnen wir uns noch mit einem winzigen Nachtisch, der auch ganz tschuk-tschuk fertig ist:



Schoko-Mousse aus dem ISI-Automaten: 

1/8  l Vanillejoghurt, einige Esslöffel geschmolzene Schokolade, Staubzucker, mit Schlagobers auf 
füllen, Lachgas-Patrone aufschrauben, schütteln, im Kühlschrank liegend aufbewahren

Bei Bedarf in ein Glas dressieren



In unserem Fall mit in Rum eingelegten Weichseln aus dem Garten serviert

Kommentare:

  1. Geht doch... auch mit Resten wird man satt.
    LG Rita

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  2. Gute Idee, die Bolognese dazu zunehmen. Das probiere ich auch demnächst!

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  3. Stimmt - und du bist ja die reinste Molekularköchin! Lachgas!

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