Freitag, 17. Februar 2012

Topinambursuppe vom Feinkoch

Die Zutaten habe ich beim Feinkoch gekauft und auch gleich eine praktische Rezeptkarte mitbekommen.

So entstand aus 



Topinambur, einer gehackten Schalotte, einer Knoblauchzehe, einer kleinen Chilischote, weisser Schokolade und Obers



diese köstliche Suppe, die noch besser mundete als sie auf der Rezeptkarte aussieht


Köcheln, aufmixen, Obers dazu - einfacher geht es nicht

Nicht jeder kennt diese köstliche Knolle, dabei wird sie unter Gärtnern zu den Unkräutern gezählt, die hochwachsenden Stauden mit den gelben Blüten sind in vielen Gärtner zu sehen. Leider sind die Knollen ein Leibgericht der Wühlmäuse und bei uns gab es nur eine einzige Ernte!



 

Dienstag, 10. Januar 2012

bei diesem Kuchen bleibt die Küche kalt!

wer kennt sie nicht, die Fredi-Kekse !





Aus dem ungarischen Pendant,  in diesem Falle runde Kekse, wurde uns dieser Kuchen serviert



den wir in eckiger Form zubereiten:

Gekocht werden muss ein Schokopudding, der mit einem Schuss Kaffee verbessert wird. Wenn er abgekühlt ist, geht es ganz einfach:



Die Kekse werden aufgestellt mit einer Pudddingschichte verbunden, dann wird die Puddingcreme noch rundherum verschmiert.



Zum Schluss haben wir den Kuchen mit Kokosette bestreut einige Stunden im Kühlen ruhen lassen, er lässt sich dann wunderbar in Scheiben schneiden.


Sonntag, 8. Januar 2012

Reste vom Feste

Ein Weissweinrest in der Flasche und einige schrumpelige Äpfel im Körbchen - das muss verwertet werden.
Wie wäre es mit Apfelradln und Weinchadeau? 
Apfelradln - wie der Name sagt, sind das vom Kerngehäuse befreite, geschälte Äpfel, in Radln geschnitten.
Dazu fertigt man einen einfachen Palatschinkenteig an, taucht die Apfelradln in diesen und brät sie in Fett auf beiden Seiten.


Köstlich schmeckt dazu aus dem Weinrest ein Weinchadeau, das  ist die österreichische Spielart von Sabayon, Zabaglione oder Zabaione und es gibt dafür eine ganz schnelle Herstellung: 


ca. 1/4 Weisswein
10 dag Zucker
3 Dotter und 1 ganzes Ei
1 EL Maizena oder Vanillepudding 


in der Mikrowelle bei ca. 400 Watt erwärmen, herausnehmen, kräftig duchschlagen, Vorgang wiederholen, die Masse darf nicht kochen.







Ein Löffel Preisebeermarmelade sorgt für Farbe auf dem Teller.













Sonntag, 20. November 2011

Erdäpfelstrudel

Meine Grossmama war Gottscheerin, deswegen interessiere ich mich für alles, was mit diesem Thema zusammenhängt. Als Leserin der Gottscheer Zeitung kam mir dieses einfache, preiswerte, sättigende Rezept unter und ich musste es natürlich ausprobieren:

Zutaten:
1 kg Erdäpfel
1 Ei, Salz
Butter
ca. 25 dag Mehl
Grammeln

Die gekochten, geschälten Erdäpfel durch die Erdäpfelpresse drücken, 1 Ei, Salz, Mehl einarbeiten, den Teig zu einem Rechteck auswalken, dicht mit Grammeln bestreuen, einrollen, auf dem Backblech oder in einer grossen Pfanne mit Milch bestreichen, goldbraun backen.



Bei uns gab es dazu warmen Krautsalat und eine Zwiebelsauce.

Montag, 3. Oktober 2011

Schöner, bunter Mangold

aus dem Garten, geerntet, gewaschen, zerkleinert, in Butter gedünstet, mit Salz, Knoblauch und Pfeffer gewürzt, einige geröstete Pinienkerne dazu, eine köstliche Gemüsebeilage zu Erdäpfeln und wenn es sein muss, einer gebratenen Knackwurst!

Mittwoch, 14. September 2011

Alles Powidl

Das war keine leichte Übung und ob sie gelungen ist, werden wir erst sehen.

Herr W., der bekanntlich kein "Süsser" ist brachte von einer Landpartie einen Kübel Zwetschken mit.
Die Zwetschken waren so, wie ich sie eigentlich nicht zu Marmelade verarbeiten würde, überreif, innen bräunlich. Dazu bekam ich ein gegoogeltes Rezept für Powidl, das Powidl, wie es richtig heissen soll, ein schwarz-blaues Mus aus Zwetschken, das für die grössten süssen  Sünden der Donaumonarchie als Fülle herhalten muss: Liwanzen, Buchteln, Powidldatschkerln und so manche andere Köstlichkeit, die in heutigen Haushalten kaum mehr hergestellt werden. Einmal wegen des Aufwandes und zum Zweiten wegen der Nahrhaftigkeit!

Also, der Kübel Zwetschken ergab entkernt und geputzt 4 kg .

Das Powidl wird ohne Zucker hergestellt, die Haltbarkeit erreicht man durch ewig langes Kochen



Die Flüssigkeit muss verdampfen


auf kleinster Stufen simmern lassen und rühren, rühren, rühren, am Abend abdrehen, schlafen gehen, am nächsten Morgen weitermachen
Im Rezept wurde empfohlen, gemahlenen Zimt, Zitronenabgeriebenes und geriebenen Ingwer hinzuzufügen.


Weitermachen, bis der Kochlöffel steht.

Zum Schluss "Zwetschkernen" (Slibowitz) hineinrühren und abfüllen.

Das Abfüllen war gar nicht so leicht, weil das Mus schon eine feste Konsistenz hatte. Die Gläser auf den Kopf gestellt warten wir mit gemischten Gefühlen auf das Ergebnis, denn unser Powidl blieb eher braun und erreichte nicht die versprochene schwarzblaue Färbung. 
Wir werden noch eine Expertin befragen, ob das so in Ordnung ist und das Beste hoffen.





Freitag, 8. Juli 2011

Letscho zu Zander

dieses Letscho eignet sich auch hervorragend als Beilage zu "Zander serbisch" -das mache ich so:

Petersilerdäpfel und das fertige Letscho als Beilage  bereithalten .
Die Zanderfilets (hier kauft man sie tiefgekühlt, denn in unserer Gegend wächst der Saibling :-) ) auf Gräten untersuchen, mit Zitrone beträufeln, salzen.
In Paprikamehl wenden und beidseitig in Butter herausbraten .



Reichlich Knoblauchbutter darauf, mit einer Zitronenspalte garnieren - fertig.